Am Wochenende fehlt oft ein fester Ablauf, der sonst den Alltag strukturiert, und genau das kann dazu führen, dass der ganze Morgen drinnen verstreicht. Ein fixer Programmpunkt im Freien, etwa gleich nach dem Aufstehen, gibt dem Wochenende eine ruhige, verlässliche Struktur.
Es muss dabei keine lange Unternehmung sein, ein kurzer Weg um den Häuserblock oder zu einem nahen Park reicht völlig aus. Wichtiger als die Länge ist, dass der Termin fix im Kopf verankert ist, ähnlich wie ein anderer fester Programmpunkt.
Denselben Zeitpunkt beibehalten
Wenn der Ausflug immer zur gleichen Zeit stattfindet, etwa gleich nach dem Frühstück, wird er mit der Zeit zu einer Selbstverständlichkeit, über die nicht mehr lange nachgedacht werden muss. Diese Regelmäßigkeit erleichtert es, die Gewohnheit auch an trägen Wochenenden beizubehalten.
Eine solche Runde eignet sich zudem gut, um sie gemeinsam mit anderen im Haushalt zu gehen, da am Wochenende meist mehr Zeit füreinander bleibt als unter der Woche. Der gemeinsame Start in den Tag wird so gleich doppelt genutzt.
Auch wenn die Uhrzeit gleich bleibt, kann sich das Ziel des kurzen Ausflugs von Woche zu Woche leicht unterscheiden, etwa einmal in den nahen Park und ein andermal entlang einer ruhigen Straße. Diese kleine Abwechslung beim Ort hält die Gewohnheit interessant, ohne die verlässliche Struktur der festen Zeit zu verlieren. Wer mag, kann sich dafür im Vorhinein zwei oder drei Ziele überlegen, zwischen denen je nach Lust und Wetter gewählt wird. So bleibt der feste Programmpunkt verlässlich, ohne dass er sich jemals eintönig anfühlt.
Heuer, wie schon in den Jahren zuvor, zeigt sich, dass gerade die kleinen, immer gleichen Gewohnheiten am längsten halten. Ein fixer Wochenendmorgen im Freien braucht wenig Aufwand, gibt dem Wochenende aber eine Struktur, die den ganzen Tag angenehmer beginnen lässt.