Das Gehtempo an das langsamste Mitglied der Gruppe anpassen

Landschaftsillustration

Bei einer Wanderung in der Gruppe zeigt sich schnell, dass nicht alle das gleiche Tempo gehen können oder wollen. Wird das Tempo an den Schnellsten angepasst, bleiben die Langsameren rasch zurück, was den Ausflug für sie schnell in Stress statt in Erholung verwandelt.

Ein bewusst langsameres Tempo, das sich am langsamsten Mitglied der Gruppe orientiert, sorgt dafür, dass wirklich alle die Runde als angenehm erleben. Das gilt besonders, wenn Kinder, ältere Verwandte oder Personen mit weniger Kondition mit dabei sind.

Kurze Pausen für den Anschluss nutzen

Neben dem Tempo helfen auch regelmäßige kurze Pausen dabei, dass die Gruppe zusammenbleibt, ohne dass jemand ständig aufholen muss. Ein kurzer Stopp, an dem alle wieder auf gleicher Höhe sind, macht den weiteren Weg für alle entspannter.

Wer vorne geht, kann sich bewusst öfter umdrehen und den Abstand zur Gruppe im Blick behalten, statt einfach im eigenen Tempo weiterzugehen. Diese kleine Aufmerksamkeit reicht oft schon aus, damit sich niemand abgehängt fühlt.

Es kann auch helfen, der langsameren Person ab und zu die Führung zu überlassen, statt sie immer hinter der Gruppe herlaufen zu lassen. Wer selbst das Tempo vorgibt, fühlt sich weniger unter Druck gesetzt, und die ganze Gruppe profitiert von einem natürlicheren, gemeinsamen Rhythmus. Auch ein gemeinsames Gespräch während des Gehens hilft, das unterschiedliche Tempo weniger spürbar zu machen, weil die Aufmerksamkeit dann nicht allein auf der Geschwindigkeit liegt. So wird aus einer möglichen Belastung schnell ein entspannter gemeinsamer Ausflug.

Eine Wanderung, bei der das Tempo dem langsamsten Mitglied angepasst wird, bleibt allen in guter Erinnerung, weil sie gemeinsam erlebt wird und nicht in getrennten Gruppen endet. Am Ende zählt für die ganze Gruppe oft mehr das gemeinsame Erlebnis als die zurückgelegte Strecke.